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Besuch mit den Kunstfreunden 089

Museum Brandhorst

(veröffentlicht unter «Galerie» und «Privat» um 21:51)

Heute ging es mit den Kunstfreunden 089 in das Museum Brandhorst. Schon oft daran vorbeigefahren und sogar die Keramikstäbe haptisch untersucht, kam ich das erste Mal ins Innere.

 

Das Erdgeschoss mit Kounellis und vor allem Fischl imponierte mir besonders (das Beste war die verblindete Synagoge/Justitia sowie Living, siehe die Galerie), von Cy Twombly im architektonisch beeindruckenden Obergeschoss konnte mich nur der Lepanto-Zyklus überzeugen. Besonders schön: der Ausguck hin zur Alten und Modernen Pinakothek.


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Verleihungszeremonie

Magister Artium

(veröffentlicht unter «Privat» um 14:53)

Heute war es soweit: nach etlichen Jahren – und der Unterbrechung durch das Kompositionsstudium – konnte ich mein wissenschaftliches Studium der Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte abschließen. Die feierliche Urkundenverleihung fand in der Großen Aula der LMU statt.

Überraschenderweise war der Saal recht gut gefüllt; – die meisten Besucher waren sowohl gut gelaunt als auch in festlich-feierlicher Stimmung. Diese Zeremonie ist wohl noch nicht so alt, wird aber – laut Augenzeugen – von Jahr zu Jahr ein wenig repräsentativer. Das ist aber auch in Ordnung, schließlich hat man ja auch was dafür getan…

Der Dekan Prof. Dr. Christopher Balme (Theaterwissenschaft) war der Festredner und Urkundenüberreicher, davor, dazwischen und danach gab es Kammermusik. Balmes Rede war kurz und prägnant, er lobte die erlernten Fähigkeiten und verteilte daraufhin in atemberaubender Geschwindigeit die Zeugnisse an die Absolventen (es waren ca. 120 Studenten der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften).

Ich war in Begleitung meiner Eltern und meiner ehemaligen Musikwissenschaftskommilitonin Britta vor Ort und freute mich nicht nur über das Zeugnis und den anschließenden Sektempfang mit Knabbereien, sondern vielmehr darüber, dass Jahre der Arbeit in einem formalen Akt gewürdigt werden, und man nicht – wie an der Hochschule für Musik – irgendwann in den Ferien von einer Sekretärin sein Diplom in die Hand gedrückt bekommt.

 


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Drei Werke fertiggestellt

Kompositionen

(veröffentlicht unter «Kompositionen» um 18:09)

Nach relativ langer kompositorischer Ruhepause konnte ich in kurzen Abständen drei Kompositionen fertigstellen:

 Fanfare für Blechbläserquintett

Dieses Stück ist ein Konzertwerk, entstanden für Freunde des Ensembles Contra Brass.

 Sortie

Dieses Orgelwerk war gleichzeitig Auftrag und Geschenk für einen alten Freund, der sich sich zu seiner Hochzeit ein Auszugslied gewünscht hatte.

 Imagefilm Stralsund

Für Jean Zühlsdorff hatte ich bereits gemeinsam mit Markus Lehmann-Horn den Film Mit den Waffen der Hanse komponiert, nun also ein Werbefilm für dass 775-jährige Stadtjubiläum in zwei Versionen. Fand sogar in der Lokalpresse lobende Erwähnung…


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Erneut mit Traumwetter und diesmal zu dritt…

Skifahren Corvara

(veröffentlicht unter «Galerie» und «Privat» um 14:54)

Wieder schöne Tage am Sella-Stock erlebt. Nach einem schneeregnerischen Tag folgten zwei weitere mit warmen Sonnenschein aber vor allem mit viel Platz auf den Pisten.


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Bilder vom 27. und 28.

Geburtstag 2009

(veröffentlicht unter «Galerie» und «Privat» um 18:21)


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mit Sir John

Die Fünfte

(veröffentlicht unter «Rezensionen» und «Konzert» um 17:59)

5teGestern dirigierte Sir John Eliot Gardiner das London Symphony Orchestra im Gasteig. Durch einen günstigen Umstand kam ich an eine Karte, sodass ich im ausverkauften Haus zwei Symphonien und eine Ouvertüre von Beethoven hören konnte.

Zuerst gab es die Namensfeier-Ouvertüre, die man sich auch hätte sparen können, danach dann die vierte Symphonie. Da war man schon gespannt dabei; – von der Präzision des Orchesters und dem samtigen Streicherklang sowie den oft gestopften Hörnern konnte man begeistert sein.

Dann aber, nach der Pause: die fünfte. Sie begann plötzlich, ohne große Vorbereitung. Und dann hörte ich ein neues Stück Musik, das ich eigentlich zu kennen glaubte, auf bisher unerhörte Weise. Mit unerbitterlicher rhytymischer Präzision durchpflügte Gardiner den ersten Satz; – stets bis zu den Phrasenenden wurde die Intensität vom gesamten Orchester durchgehalten. Die Streicher spielten wie oben angesprochen non vibrato, was vor allem dem zweiten Satz sehr gut tat, und durch die oft gestopften Hörner (die Hornisten benutzten allerdings sehr wohl Ventilhörner) ergab sich eine akustische Durchlässigkeit, die es ermöglichte, Momente in der Partitur zu hören, sie sonst schlicht zugekleistert sind. Recht schnell der dritte und auch der vierte Satz, das Fugato ist wohl kaum schneller zu nehmen, die Kontrabässe waren am Limit! Insgesamt total beeindruck, fast heiser aufgrund der Bravorufe und begeistert nach Hause.


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