• Musik und Film
  • Aufführungen und Sendungen
  • Info und Referenz
  • Blog
  • Startseite

Lehrveranstaltungen

Instrumente und Partitur

(Angeboten an der LMU ab dem WS 2006/2007)

Das Propädeutikum ist Pflichtveranstaltung im Grundstudium für Hauptfächler und sollte im dritten oder vierten Semester belegt werden. Anstatt, wie früher üblich, einen Partiturspielkurs anzubieten, der wegen Teilnehmeranzahl, Stundenknappheit und pianistischen Fähigkeiten teilweise zu „Frustrationen“ führte, wird der Kurs in der Art gestaltet, die sich in den zurückliegenden Semestern als bewährt herausgestellt hat:

Die theoretischen Blöcke des Kurses behandeln einerseits Entwicklung, Bau und Akustik der Orchesterinstrumente; außerdem die zahlreichen Vorläufer und „ausgestorbenen“ Vertreter in Grundzügen. Andererseits werden diverse übergreifende Themen behandelt, wie z. B. Partitur- und Orchestergeschichte, Notation, Fragen der Besetzung. 

Ein wichtiges Augenmerk liegt auch auf der praktischen Seite des Kurses: das selbständige Erstellen von Klavierauszügen aus Partituren unterschiedlichster Komplexität; – eine Fähigkeit, die im Studium laufend benötigt wird. Bei Interesse kann etwas später im Verlauf des Kurses auch der umgekehrte Weg beschritten werden: das Instrumentieren von Klavierwerken oder –auszügen.

 

Dramaturgische und musikalische Analyse von Filmmusik

(Angeboten an der LMU im SS 2008)

Diese Übung untersucht die genaue dramaturgische Funktion von Filmmusik anhand prominenter Beispiele:

Pro Sitzung soll jeweils ein Film vorgestellt werden; hierzu müssen – da das Beschaffen von Originalpartituren fast unmöglich ist – Transkriptionen wesentlicher musikalischer Elemente selbständig hergestellt werden. In einem ersten Schritt wird dann die musikalische Struktur analysiert, erst in einem zweiten wird danach die Frage aufgeworfen, wie diese Struktur zusammen mit der des Films wechselwirkt. Dazu sollte auch der Film in einem kurzen Überblick präsentiert werden; – alle Teilnehmer seien natürlich ermutigt, sich durch Ansehen des Filmes auf jede Sitzung vorzubereiten.

Ein besonderes Augenmerk wird auf den Expositionen der Filme liegen, da in diesen ersten Minuten bereits Entscheidendes für die restliche Entwicklung sowohl der Musik als auch der Dramaturgie enthalten ist.

Vertrautheit mit geläufigen musikalischen Formbegriffen (Satz, Periode, Sockelperiode etc.) auf der musikalischen Seite, dramaturgisches Verständnis für den Film andererseits helfen, diese Übung mit Gewinn zu bewältigen.