
22 Bullets gegen The Tourist
(veröffentlicht unter «Rezensionen» und «Film» um 14:25)Die beiden Filme sind natürlich nicht zu vergleichen, und doch soll das hier schnell geschehen, einfach aus dem Grund, dass es die beiden letzten Filme waren, die ich im Kino gesehen habe. Den letzten, 22 Bullets, heute Abend, den anderen, The Tourist, vor drei.

Um es nicht allzu spanndend zu machen: gewonnen hat eindeutig die französische Produktion 22 Bullets. Äußerst spannend, elegant gefilmt, womöglich zu brutal schildert der Film die Rache des eigentlichen Mafiaaussteigers Charly Matteï, dargestellt von Jean Reno. In der Eröffnungssequenz wird man zunächst im Unklaren gelassen, ob die goldlichtüberstrahlten Figuren nun bald Opfer werden oder doch dem Täterkreis zuzurechnen sind. Ein Anschlag, danach der Rachefeldzug, mit kleinen Episoden aus dem Leben des einstigen Parons von Marseille.
Ein wirklich großer Flop war The Tourist. Die Kritiken waren ja bereits unmöglich, doch lasse ich mich davon meistens nicht beirren und habe auch gelegentlich eine andere Meinung. Nur diesmal sollten die Kritiker Recht behalten; vor allem der Artikel von Christof Siems in der Zeit beschreibt den Film treffend. So schön Angelina Jolie auch gefilmt wird, so fad, lustlos, unemotional und unglaubwürdig bleibt der Film. James Newton Howard war für die solide Musik zuständig und arbeitete anständig. Bleibt zu hoffen, dass der berühmte Regisseur doch wieder das Genre wechseln möge und Agentenfilmen Spezialisten überlässt.





Zwei der insgesamt drei Abende der Vortragsreihe von Alfred Brendel in der Münchner Hochschule für Musik und Theater sind vorüber – ein kurzer Kommentar:














Gestern dirigierte Sir John Eliot Gardiner das London Symphony Orchestra im Gasteig. Durch einen günstigen Umstand kam ich an eine Karte, sodass ich im ausverkauften Haus zwei Symphonien und eine Ouvertüre von Beethoven hören konnte.